„Mitanand“ zum größten inklusiven Bild

Der Garnmarkt in Götzis verwandelte sich vergangen Freitag (23. Juni) zu einem riesigen Atelier. Anlässlich des „Tags der offenen Werkstätten“ der Lebenshilfe Vorarlberg malten Menschen mit und ohne Behinderungen das größte inklusive Bild der Welt. Nun wird der Weltrekordversuch beim Guinness Buch eingereicht.

Eröffnet wurde der Weltrekordversuch um 14 Uhr mit Grußworten von Lebenshilfe-Geschäftsführerin Michaela Wagner-Braito: „Wir freuen uns sehr, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind. Hier am Garnmarkt sowie an 26 Standorten im ganzen Land wollen wir heute gemeinsam 50 Jahre Lebenshilfe Vorarlberg und  vor allem das selbstver­ständliche Miteinander feiern.“ Danach hieß es in Götzis für drei Stunden „malen was das Zeug hält“. Viele Menschen mit und ohne Behinderungen waren der Einladung der Lebenshilfe Vorarlberg gefolgt, wie Bürgermeister Christian Loacker, Kabarettistin Gabi Fleisch, Arnt Buchwald und Maria Bauer-Debois (beide Schulheim Mäder), Hermann Metzler (ZM3) mit Gattin Sissy, Gerhart Hofer (Kathi-Lampert-Schule) oder auch Patrick Fürnschuß (IKADES).

Gemeinsam mit vielen anderen Gästen wurden über 30 Stoffbahnen verschönert, die von Fussenegger Textil  zur Verfügung gestellt wurden. Die Stifte zum Malen wurden von Messerle aus Mäder gesponsert. Für die musikalische Umrahmung sorgte  die Musical­gruppe WAMCO mit Ausschnitten aus ihrem neuen Stück „Natürlich Blond“. Das Team vom Loackerhuus verteilte 500 selbstgemachte Mini-Muffins und sorgte für Abkühlung mittels gesponserter Getränke.Ab 17 Uhr wurden schließlich die bemalten Stoffbahnen zu einem inklusiven Bild zusammengefügt. Notar Thomas Huf beglaubigte anschließend – im Beisein von Bürgermeister Christian Loacker – die Gesamtlänge von 92,2 Metern. Anfang Woche erfolgt nun die Einreichung ins Guinness Buch der Rekorde. Aus den bemalten Stoffbahnen selbst werden Taschen genäht und vor Weihnachten verkauft. Der Erlös kommt der Renovierung der Gründungswerkstätte Götzis-Eichbühel zugute.

„Mitanand“ im ganzen Land

Aber nicht nur am Garnmarkt wurde das wichtige „Mitanand“ der letzten 50 Jahre gefeiert. An 26 Lebenshilfe-Standorten in ganz Vorarlberg zeigten die Teams was ihre tägliche Arbeit mit und für Menschen mit Behinderungen ausmacht. Zudem wurden viele abwechs­lungs­reiche Programmhighlights geboten: von Live-Musik über eine Vernissage, gemeinsames T-Shirt drucken, Ponyreiten bis hin zur Kinovorstellung oder einem Luftballon­wettbewerb. „Durch den ‚Tag der offenen Werkstätten‘ wurde ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen einmal mehr möglich. Ich möchte mich bei allen Gästen für ihr Kommen, den vielen Sponsoren und bei allen Lebenshilfe-Teams für ihr Engagement bedanken“, so Michaela-Wagner Braito.


Die Lebenshilfe Vorarlberg 

  • 1.000 Menschen mit Behinderungen werden von der Lebenshilfe begleitet
  • 829 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (in Köpfen), das sind etwa 570 in Vollzeit
  • Rund 600 ehrenamtlich und freiwillig Engagierte
  • 60 Standorte in ganz Vorarlberg
  • 1 Verein: Lebenshilfe Vorarlberg, Interessensgemeinschaft für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung (Interessensvertretung)
  • 3 GmbHs: Lebenshilfe Vorarlberg GmbH, Sunnahof Lebenshilfe Vorarlberg GmbH,
    IAZ Integratives Ausbildungszentrum Lebenshilfe Vorarlberg GmbH

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