
Geschichte
Die Lebenshilfe Vorarlberg begleitet seit 1967 Menschen mit Behinderungen auf ihrem Weg zu mehr Selbstbestimmung und Lebensqualität. Was als Initiative von Eltern und Unterstützer*innen begann, ist heute eine moderne Organisation mit vielfältigen Angeboten für Wohnen, Arbeit, Bildung und Freizeit. Unser Leitgedanke bleibt dabei unverändert: Menschen brauchen Menschen.

Gründung der Lebenshilfe Vorarlberg als privater Verein am 12. Februar auf der Schattenburg in Feldkirch. Die ersten Werkstätten in Götzis und Bregenz werden eröffnet. Im selben Jahr wird auch die Lebenshilfe Österreich als Bundesverband gegründet.

Spatenstich zum ersten Doppelwohnhaus in Batschuns für zwölf Menschen mit Behinderungen und zwei Mitarbeiter*innen. Die Finanzierung erfolgt durch freiwillige Spenden der Bevölkerung, Mittel des Landes und Mittel des Sozialministeriums.

Start mit der Anlehre für Menschen mit Behinderungen in internen und externen Werkstätten in Batschuns. Ein Jahr später (1977) kommen Menschen mit Behinderungen erstmals in externen Firmen unter.

Der Familienservice der Lebenshilfe Vorarlberg wird gegründet.

Der Verein Lebenshilfe Vorarlberg gründet zwei hundertprozentige Tochtergesellschaften – die Lebenshilfe gem. GmbH und die Arbeitsintegrationges. gem. GmbH (heute: Integratives Ausbildungszentrum Vorarlberg, kurz IAZ).

Das Hotel Viktor wird am Standort der ehemaligen „Sonnenheilstätte“ in Viktorsberg als Ferien- und Ausbildungshotel der Lebenshilfe Vorarlberg eröffnet.

Die Sunnahof Tufers gem. GmbH kommt als dritte Tochtergesellschaft hinzu und wird als inklusiver Bio-Bauernhof geführt.

Das Vorarlberger „Chancengesetz“ wird beschlossen und ersetzt das bisherige Behindertengesetz. Die Lebenshilfe Vorarlberg hat an dessen Entstehung einen wesentlichen Anteil.

Die Selbstvertretung der Lebenshilfe Vorarlberg beginnt mit ihrer Arbeit. Im März 2014 findet die erste Selbstvertreter-Wahl statt, bei der alle begleiteten Menschen mit Behinderungen ihre Stimme abgeben konnten. Die Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter werden jeweils für vier Jahre gewählt.

Beginn der Tagesbegleitung für ältere Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnhäuser in Batschuns sowie Lustenau („Leben im Alter“). Die ersten Wohngemeinschaften für Menschen mit und ohne Behinderungen entstehen.

Gründung der „Kantine.L“.

Die jährlich stattfindende Veranstaltung „Trialog“ wurde ins Leben gerufen, ein inklusives Format, das den Dialog zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen fördert.

Das berufliche Qualifizierungsprojekt LOT („Lernen – Orientieren – Trainieren“) der Lebenshilfe Vorarlberg startet neu und in Zusammenarbeit mit der „Kompass Qualifizierung“ der Caritas Vorarlberg. Ein wöchentlicher Seminartag findet in Kooperation mit der Landesberufsschule 2 in Dornbirn statt.

Erstmals werden neue Wohnformen, wie selbstständiges Wohnen und Cluster-Wohnungen, eröffnet. Auch Wohnhäuser mit modernen und digitalen Standards sind bereits in Planung, wie das Wohnhaus in Hörbranz.