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Beratung für mehr Lebensqualität

„Wir verändern die Dinge nicht, indem wir gegen die bestehende Wirklichkeit kämpfen. 
Um etwas zu verändern, müssen wir ein neues Modell entwickeln, das das alte Modell überflüssig macht.“

(Richard Buckminster Fuller)

Im Geschäftsbereich „Mobile Dienste“ sind rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unterschiedlichen Assistenzleistungen für Menschen mit Behinderungen tätig. Deren Kernkompetenz ist es, individuelle Lösungen für komplexe Anforderungen zu finden, um Menschen mit Behinderungen mehr Teilhabe sowie Teilgabe und damit mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Dabei ist eines entscheidend: Die richtige Lösung wird immer gemeinsam mit der Person, um die es geht, deren Eltern oder Angehörigen sowie den Teams der Lebenshilfe-Standorte gemeinsam erarbeitet.

Der Familienservice

Das Team der „Mobilen Dienste“ bietet vielfältige Angebote im Bereich „Familie & Freizeit“ an, wie etwa den Familienservice innerhalb und außerhalb der Familie. Hier wird individuelle Begleitung direkt Zuhause oder an den zwei Standorten Batschuns und Hohenems angeboten. Darüber hinaus werden regelmäßig Freizeitangebote organisiert und begleitet.


„Case Management und Sozialraumorientierung

Hier geht es darum, personenzentrierte Unterstützung für die Lebensgestaltung und Erhaltung bzw. Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen zu geben. Dabei ist es wichtig gemeinsam mit den Teams der Standorte, Teilhabe und Teilgabe im jeweiligen Sozialraum zu ermöglichen. Die Case Managerinnen und Case Manager beraten und begleiten Menschen mit Behinderungen sowie ihre Familien, wenn sie sich erstmalig für ein Angebot der Lebenshilfe Vorarlberg interessieren und suchen gemeinsam mit ihnen ein passendes Angebot („Zielbegleitung“). Aber auch, wenn sich bereits begleitete Personen nach einiger Zeit verändern möchten („Wegbegleitung“). Ebenso unterstützen sie beim Finden und Realisieren von neuen Lebensperspektiven im Wohnen und Arbeiten oder beidem. („Persönliche Zukunftsplanung - PZP“).

Die vier Case Managerinnen und Case Manager arbeiten in ihren vier regionalen Netzwerken sehr eng mit den Teams der Lebenshilfe-Standorte sowie mit öffentlichen Stellen und externen Systempartnern zusammen.


Drei Wege zur beruflichen Integration

Die Lebenshilfe Vorarlberg ist seit vielen Jahren sehr erfolgreich in der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderungen. Mit der Dienstleistung „Jobwärts“ wird Menschen mit Behinderungen, die das auch selbst wollen, der Weg auf einen regulären Arbeitsplatz ermöglicht. Sie werden dabei von den „Jobwärts“-Assistentinnen und Assistenten begleitet und unterstützt. Sie helfen bei der Entwicklung von beruflichen Perspektiven, bei der Vorbereitung auf einen Arbeitsplatz, beim Kennenlernen unterschiedlicher Arbeitsfelder, bei der Bewerbung und bei der Arbeitsplatzsicherung.

LOT“ (Lernen-Orientieren-Trainieren) ist das berufliche Qualifizierungsprojekt der Lebenshilfe Vorarlberg. Ähnlich wie in einer Lehre, wird hier durch Seminartage, in Verbindung mit praktischer Qualifizierung, die Chance auf einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft erhöht.

Darüber hinaus können Menschen mit Behinderungen die Dienstleistung „Jobkombi“ in Anspruch nehmen. Bei diesem Modell arbeiten Menschen mit Behinderungen bereits im geringfügigen Ausmaß am regulären Arbeitsmarkt in Form eines Arbeitskräfteüberlassungsmodells. In der restlichen Zeit werden sie an den Standorten des Geschäftsbereichs „Arbeiten & Beschäftigen“ weiter qualifiziert und begleitet, sodass „Jobkombi“ auch ein Sprungbrett in den regulären Arbeitsmarkt sein kann, aber nicht zwingend sein muss.

 Mit unseren Dienstleistungen der beruflichen Integration und dem Modell „Integrativer Arbeitsplatz“ des Landes Vorarlberg handeln wir im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention. 


Beratung in allen Bereichen

Die Beratungsstelle ist persönliche Anlaufstelle für alle, die mit dem Thema Behinderungen zu tun haben. Dabei stehen für Informationen die psychosoziale und sozialrechtliche Beratung,  Beratung im Bereich „Unterstützte Kommunikation“ (UK) sowie Therapie- und Hilfsmittelberatung zur Verfügung. Das Team der Beratungsstelle arbeitet zudem mit anderen Institutionen eng zusammen, wie zum Beispiel in der Peer-Beratung mit „Mensch zuerst“. 


Unterstützung für die Selbstvertretung

Die gewählten Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter werden vom Team der „Mobilen Dienste“ in ihrer täglichen Arbeit entsprechend unterstützt. Dabei stehen die Anliegen der gewählten Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter im Vordergrund sowie sie dabei in ihrer Arbeit innerhalb und außerhalb der Lebenshilfe Vorarlberg zu befähigen.


Öffentliche Akademie

Die zertifizierte Akademie der Lebenshilfe Vorarlberg bietet Fortbildungsangebote für Eltern, Angehörige, Fachkräfte, Menschen mit Behinderungen und alle Interessierten, die den inklusiven Austausch schätzen und sich fachlich sowie persönlich weiterbilden möchten.


Kontakt

Matzak Georg

Georg Matzak MBA, MSc
Geschäftsbereichsleiter „Mobile Dienste“

Tel: +43 5523 506-10300
beratung@lhv.or.at