Selbstvertretung der Lebenshilfe Vorarlberg: Neue Vertreter*innen gewählt

Selbstvertretung der Lebenshilfe Vorarlberg: Neue Vertreter*innen gewählt
Sunnahof • 21.04.2026

Ganz im Sinne des Leitsatzes der Selbstvertretung „Nichts über uns, ohne uns!“ verstehen sich die neu gewählten Selbstvertreter*innen als Sprachrohr für Menschen mit Behinderungen. Ziel der Selbstvertretung ist es, die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen sichtbar zu machen und sich für ihre Rechte einzusetzen – insbesondere im Sinne der UN‑Behindertenrechtskonvention, die Mitbestimmung, Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe fordert.

„Ich möchte mich in den nächsten vier Jahren für alle Menschen mit Behinderungen einsetzen. Besonders wichtig ist mir, dass auch Menschen mit höherem Unterstützungsbedarf eine starke Stimme haben. Ich danke für das Vertrauen“, erklärt der erstgewählte Selbstvertreter Klaus Brunner nach der Wahl. 

Die Geschäftsführerin der Lebenshilfe Vorarlberg begrüßt das neu gewählte Team der Selbstvertretung: „Ich gratuliere den neu gewählten Selbstvertreter*innen sehr herzlich und danke allen Kandidat*innen für ihr Engagement. Die Selbstvertretung ist ein zentraler Bestandteil gelebter Mitbestimmung in der Lebenshilfe Vorarlberg. Menschen mit Behinderungen bringen hier ihre Perspektiven ein und gestalten aktiv mit“,
betont Michaela Wagner‑Braito. Auch Lebenshilfe-Präsidentin Adriane Feurstein gratuliert dem neu gewählten Team und hob die Bedeutung der Selbstvertretung hervor.

Gelebte Mitbestimmung

Insgesamt sechs Kandidat*innen stellten sich der diesjährigen Wahl. Wahlberechtigt waren 929 Menschen mit Behinderungen, die in der Lebenshilfe GmbH sowie am Sunnahof begleitet werden. Gewählt werden konnte über mehrere Tage – sowohl vor Ort in den Werkstätten oder Betrieben als auch per Briefwahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,3 Prozent. Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse durch den Leiter der Wahlkommission Markus Fäßler, Bürgermeister von Dornbirn, freuten sich Klaus Brunner und Ayfer Secilmis über ihre Wiederwahl und Miroslav Berber und Hartwig Lorenz über ihre Ernennung.

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