Orientierung und Begleitung in der Lebenshilfe

Zu Beginn der Begleitung eines Menschen mit Behinderungen durch die Lebenshilfe Vorarlberg wird in der Eingangsphase die „Zielbegleitung“ durchgeführt. Hier wird gemeinsam mit der begleiteten Person sowie deren Eltern und Angehörigen geschaut, welche Dienstleistung in welcher Form in Frage kommt.

Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter aus dem Team „ZIELWÄRTS und Persönliche Zukunftsplanung (ZW-PZP)“ übernimmt hierbei die zentrale Koordination und die regelmäßige Information aller Beteiligten. Sie/Er organisiert zum Beispiel Schnuppertage in den verschiedenen Dienstleistungsbereichen – wie „Arbeiten & Beschäftigen“, Wohnen oder dem Sunnahof. Dabei stellt das Team-Mitglied sicher, dass die begleitete Person Wahlmöglichkeiten bekommt. Der Prozess  dieser Auftragsklärung schließt nach einem halben Jahr ab. In einem gemeinsamen Gespräch mit der begleiteten Person und deren Eltern bzw. Angehörigen werden schließlich alle relevanten Informationen an die Standort-Leitung sowie die Bezugsbegleiterin oder den Bezugsbegleiter übergeben.

Wegbegleitung als weiterer Schritt

Besteht bei einer begleiteten Person der Wunsch nach Veränderung oder geht es um die Klärung des weiteren Weges, dann kann die „Wegbegleitung“ als weitere Dienstleistung der Lebenshilfe hinzugezogen werden. Hierbei unterstützt das Team „ZIELWÄRTS und Persönliche Zukunftsplanung (ZW-PZP)“ die Person, ihre Angehörigen sowie das Team am jeweiligen Lebenshilfe-Standort.

Gemeinsam mit dem Menschen mit Behinderungen werden Ziele und Perspektiven für dessen Zukunft erarbeitet und gegebenenfalls eine „Persönliche Zukunftsplanung“ (PZP) vorbereitet und durchgeführt. Zudem erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen und den Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeitern des jeweiligen Lebenshilfe-Standorts. Durch die standortunabhängige Position, kann das Team-Mitglied von „ZIELWÄRTS – PZP“ offen beraten und begleiten.