Trialog 2014: Inklusive Arbeitsplätze schaffen

2014 begleitete Franz Wolfmayr, Geschäftsführer des steirischen Unternehmens „Chance B“ und Präsident des Europäischen Dachverbands EASPD – European Association of Service Providers for Persons with Disabilities, den Trialog als Gastreferent.

Wie der Weg zu inklusiven Arbeitsplätzen aussehen könnte, stand im Mittelpunkt des Trialogs 2014 der Lebenshilfe Vorarlberg. Menschen mit Behinderungen, Eltern und Angehörige sowie professionelle BegleiterInnen setzten sich intensiv mit dieser Thematik auseinander.

Vielfalt nutzen

Beim Abendvortrag betonte Franz Wolfmayr, wie wichtig die Vielfalt der Menschen in der Arbeitswelt ist. Das Diversity-Konzept ist vor allem in großen Konzernen anerkannt und Teil der Firmenkultur. Der Kern dieses Konzepts sind die Anerkennung und Nutzung der Unterschiedlichkeiten, die alle Menschen in sich tragen. Menschen mit Behinderungen sollten die Möglichkeit haben, einen Job zu wählen und ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten können, wie andere Menschen auch.

Rund 80 TeilnehmerInnen setzten sich beim Workshop am darauffolgenden Tag mit konkreten Zielen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderungen auseinander. In den verschiedenen Arbeitsgruppen brachten sowohl Menschen mit Behinderungen als Experten in eigener Sache, als auch Angehörige und Fachkräfte ihre Meinungen ein. Die Forderungen an die Politik waren klar und deutlich: Lohn statt Monatsgeld sowie Sozial- und Pensionsversicherung für Menschen mit Behinderungen und eine größere Hürde bei Nichtanstellung bzw. Belohnung bei Anstellung von Menschen mit Behinderungen.

Video zum Trialog 2014

Hier gibt es einen kurzen Filmbeitrag über den Trialog am 21. und 22. März 2014:

Zum Trialog 2014: